Endlich Schulaufsichtsbeamte beurteilen!

2019-05-28T22:16:12+02:00

Gedanken zum Artikel „Das Geld allein wird es nicht bringen“ von Volkholz/Trageser, veröffentlicht im TAGESSPIEGEL v. 21. Mai 2019.

Es ist schon erstaunlich, wie Frau Scheeres trotz seit Jahren miserabeler Umfragewerte unermüdlich um ein Verbesserung der Berliner Lernsituation und damit der Schülerleistungen bemüht ist, eigentlich Chapeau. Nur: Bemühen reicht eben nicht! Das Mitte Januar vorgestellte Paket von Maßnahmen zielt in die richtige Richtung. Es kommt dabei eindeutig und vorrangig auf die agierenden Menschen an, vom Lehrer bis zum hochdotierten Beamten in der Bildungsverwaltung. Allerdings fragt sich der interessierte Bürger, wie sie die geplanten Maßnahmen im Lehrerbereich personell unterfüttern will. Vielleicht hilft ja die Trennung von ihrem dogmatichen Staatsekretär Rackles, die Verbeamtung der Lehrer durchzusetzen. Im Übrigen fehlt jegliche Strategie zum nachvollziehbaren Wunsch nach gleichmäßiger Verteilung ausgebildeter Lehrer an die Einzelschulen. Solange sich Lehrer ihre zukünftige Schule quasi aussuchen können ändert sich nichts. Einen Ausweg kann es hier nur geben, wenn sich „vermeintlich gute Schulen“ und „vermeintlich schlechte Schulen“ durch gezielte Steuerung der Schülerströme in ihrer Attraktivität annähern. Dazu wird Frau Scheeres den politischen Mut aufbringen müssen, das freie Elternwahlrecht  einzuschränken. All das kann nur mit engagierten und leistungsfähigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Bildungsverwaltung umgesetzt werden. Deshalb ist die längst überfällige und von den Autorinnen Volkholz und Trageser geforderte transparente Beurteilung der dortigen Schulaufsichts- und Schulinspektionsbeamten längst überfällig. Es stellt sich dann allerdings die Frage nach einer Preisgabe der Ergebnisse und den ggf. notwendigen Konsequenzen. Vielleicht könnte der eine oder andere Schulrat dann wieder an der Basis für unterrichtliche Entlastung sorgen?

Endlich Schulaufsichtsbeamte beurteilen!2019-05-28T22:16:12+02:00

Endlich Gegenwehr beim Stadionneubau im Olympiapark

2019-04-14T17:16:03+02:00

veröffentlicht in den Zeitungen DER TAGESSPIEGEL und BERLINER MORGENPOST am  7. April 2019

Endlich einmal hat sich die Berliner Politik gegen die „Bastion Hertha BSC“ durchgesetzt – und zwar fast uni solo: Gratulation! Viel zu lange wurde dem eitlen, arroganten und intransparenten Gehabe des Vereins immer wieder nachgegeben; mit welcher Begründung eigentlich? Überzeugende sportliche Leistungen im Profibereich waren und sind es zumindest nicht. Auch die vom Verein selbst pausenlos beschworene überragende Jugendarbeit fällt bei näherer Betrachtung in sich zusammen. Jahrelang wurden Talente in Verkennung der sportlichen Perspektiven aufgegeben: Nico Schulz und Maximilian Philipp sind die zwei aktuell bekanntesten Akteure. Vermeintliche Talente wurden, zum Teil im Kindesalter, von auswärts geholt und nach kurzer Zeit wieder abgeschoben. Verantwortung sieht anders aus! Im Übrigen sollten die Hertha-Profis attraktiven und engagierten Fußball spielen, dann wird auch im Olympiastadion die gewünschte Stimmung aufkommen. Und die Vereinsführung könnte sich zur Abwechslung mal in Demut üben.

Endlich Gegenwehr beim Stadionneubau im Olympiapark2019-04-14T17:16:03+02:00

Schulräte und Inspektoren beurteilen!

2019-02-10T17:39:19+01:00

veröffentlicht am 09.02.2019 in der Berliner Zeitung

Die Mobbingvorwürfe an der Hausotter-Grundschule können exemplarisch für die chronischen Leiden des Berliner Bildungssystems angesehen werden. Die offenbar ewigdauernde SPD-Bildungsverwaltung mit einer farblosen Senatorin und einem dogmatischen Staatssekretär an der Spitze haben dem nichts entgegen zu setzen. Nicht die überwiegend hochengagierten Lehrer, nicht die viel gescholtenen Schulleiter schwächen die Berliner Schule, sondern eher die große Schar von Schulaufsichtsbeamten und Schulinspektoren, die vielfach überfordert, einfallslos und demotiviert wirken. Sie waren es doch auch, die im Falle der jüngsten Vorfälle in Reinickendorf versagten, indem sie ihre Beratungsaufgabe erfolglos wahrnahmen. Wann werden endlich die Leistungen dieser Personengruppen einer objektiven Beurteilung unterzogen? Es wird höchste Zeit!

Schulräte und Inspektoren beurteilen!2019-02-10T17:39:19+01:00

Beurteilung der Schulräte überfällig

2019-01-29T08:48:51+01:00

veröffentlicht am 28.01.2019 in der BERLINER MORGENPOST

Es ist schon erstaunlich, wie Frau Scheeres trotz seit Jahren miserabeler Umfragewerte eifrig um ein Verbesserung der Berliner Lernsituation bemüht ist, eigentlich Chapeau. Nur: Bemühen reicht eben nicht! Das Mitte Januar vorgestellte Paket von Maßnahmen zielt in die richtige Richtung. Allerdings fragt sich der interessierte Bürger, wie sie bei bekannter Personalsituation all diese Maßnahmen personell unterfüttern will. Die aus den Willkommensklassen frei werdenden Lehrkräfte werden doch schon dringend zur Abdeckung des vorhandenen Unterrichts benötigt! Was bleibt für den zusätzlichen Unterricht? Weiterhin fehlt jegliche Strategie zum nachvollziehbaren Wunsch nach gleichmäßiger Verteilung ausgebildeter Lehrer an die Einzelschulen. Solange sich Lehrer ihre zukünftige Schule quasi aussuchen können ändert sich nichts. Einen Ausweg kann es hier nur geben, wenn sich „vermeintlich gute Schulen“ und „vermeintlich schlechte Schulen“ durch gezielte Steuerung der Schülerströme in ihrer Attraktivität annähern. Dazu wird Frau Scheeres den politischen Mut aufbringen müssen, das freie Elternwahlrecht einzuschränken. All das kann nur mit engagierten und fähigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Bildungsverwaltung umgesetzt werden. Deshalb ist die längst überfällige Beurteilung der dortigen Schulaufsichts- und Schulinspektionsbeamten sehr zu begrüßen. Es stellt sich dann allerdings die Frage nach einer Preisgabe der Ergebnisse und den ggf. notwendigen Konsequenzen. Vielleicht könnte der eine oder andere Schulrat dann wieder an der Basis für unterrichtliche Entlastung sorgen?

Beurteilung der Schulräte überfällig2019-01-29T08:48:51+01:00

„Nicht weiß genug für Weißensee“

2018-11-18T17:00:11+01:00

Am 13. November 2018 berichtete der TAGESSPIEGEL unter dem Titel „Nicht weiß genug für Weißensee?“, dass Jerome Boateng gesagt habe, dass es Orte in Deutschland gebe, in die er seine Töchter nicht zur Klassenfahrt schicken würde – wie Marzahn und den Pankower Stadtteil Weißensee: „Mit anderer Hautfarbe hast du da immer etwas zu befürchten.“

Dazu verfasste ich folgenden Beitrag, der im Tagesspiegel vom 18. November 2018 abgedruckt wurde.

Ungeeigneter PR-Trick

Abgesehen davon, dass Jerome Boateng, im Gegensatz zu seinem Halbbruder Kevin, im gutbürgerlichen Wilmersdorf wohlbehütet aufwuchs, eine Eliteschule des Fußballs in Charlottenburg besuchte und den Berliner Osten in seiner Jugend sicher nicht ausreichend kennenlernte, müssen seine Aussagen in ihrer Verallgemeinerung zurück gewiesen werden. Wurde nicht gerade er vor wenigen Wochen verunglimpft und monierte die Aussagen von Herrn Gauland zurecht als rassistisch? Ich halte Jeromes Einlassungen für die ungeeignete PR-Initiative seines Beraterstabes mit dem Ziel , den Ausnahmefußballer leider vergangener Zeiten wieder ins Gespräch zu bringen. Dieses Ziel wurde erreicht, das Ergebnis ist allerdings eher peinlich. Als sein ehemaliger Lehrer und Schulleiter kann ich Jerome nur bitten, zukünftig differenzierter zu agieren. Das ist er auch seiner wiedervereinten Heimatstadt schuldig.

„Nicht weiß genug für Weißensee“2018-11-18T17:00:11+01:00

Die Bildungsverwaltung braucht neue Gesichter

2018-09-01T17:27:52+02:00

BERLINER MORGENPOST vom 31.08.2018

Wie lange müssen wir eigentlich diese SPD-geführte Spitze der Schulverwaltung noch ertragen: eklatante Fehlplanungen bei der Organisation des Schuljahres, widersprüchliche Aussagen zur exzellenten Arbeit des Bergius-Schulleiters, dilletantische Aufnahmefehler bei Nelson-Mandela und nun der „Quasi-Rauswurf“ der höchst engagierten Schulleiterin der Spreewald-Grundschule. Das Agieren der Granden ist seit Jahren gekennzeichnet von einer bemerkennswert unbeholfenen Intoleranz allen Schulleitern gegenüber, die nicht „auf Linie“ zu bringen sind. In Hauruckaktionen werden dann willfährige Nachfolger eingesetzt, die wieder für Ruhe sorgen sollen – eine trügerische Ruhe!

Die Bildungsverwaltung braucht neue Gesichter2018-09-01T17:27:52+02:00

Berichterstattung Mesut Özil

2019-04-14T15:15:45+02:00

Es ist doch empörend, wenn eine bis dato auf ihren berühmten Schüler Mesut Özil so stolze Schule diesen fallen lässt wie eine heiße Kartoffel. Die staatliche Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen, auch Fußball-Eliteschule des DFB, hätte gut daran getan die Gelegenheit zu nutzen, um dem auskunftsunwilligen (oder -unfähigen?) Fußballprofi zeitnah einige authentische Erklärungen zu entlocken. Schließlich zeichnet ja diese Schule auch für die politische Bildung und rhetorische Gewandtheit ihres Schülers verantwortlich – letztlich auch dafür, was es heißt, eine Vorbildfunktion für Tausende von jungen Menschen auszuüben. Da hat Mesut wohl im Gemeinschaftskundeunterricht nicht aufgepasst, oder, was wahrscheinlicher ist, er befand sich auf dem grünen Rasen statt im Unterricht. Den Granden des DFB ist dies per se nur recht und dem Verein Schalke 04 damals vermutlich auch. Wieder einmal scheint das ein Beleg dafür zu sein, dass eine Sportschule ihre Spielräume leichtfertig vergibt, wenn sie sich als öffentliche Bildungseinrichtung dem Diktat des Profifußballs unterwirft.

Berichterstattung Mesut Özil2019-04-14T15:15:45+02:00

Die Sportschulen der DDR vor und nach der Wende

2018-06-02T16:42:58+02:00

Am 24. Mai 2018 folgte ich der Einladung des Deutschlandsfunks Kultur zu einem Interview über meine Dissertation. Es fügte sich ein in eine Berichtserstattung über den Stand der Entwicklung an den Eliteschulen des Sports in Deutschland. Mit folgendem Link kann die Sendung, incl. Interview, nachgelesen werden.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/eliteschulen-des-sports-schule-und-sportlerkarriere-in-einem.966.de.html?dram:article_id=418851

Die Sportschulen der DDR vor und nach der Wende2018-06-02T16:42:58+02:00
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