Schulumwandlung in Berlin: Warum ausgerechnet das Wald-Gymnasium?

2026-02-08T21:16:15+01:00

(veröffentlich in DER TAGESSPIEGEL online am 28.1.2026, Printausgabe am 31.1.2026 und in BERLINER MORGENPOST v. 30.1.2026)

Was geschieht da eigentlich im Eichkamp? Eine idyllisch gelegene Schule, ein traditionsreiches Gymnasium soll still und leise zur Sekundarschule umgebaut werden – „mit Bedacht“, wie es aus dem Bezirksamt heißt. Doch Bedacht ersetzt keine Begründung. (mehr …)

Schulumwandlung in Berlin: Warum ausgerechnet das Wald-Gymnasium?2026-02-08T21:16:15+01:00

Der Fisch stinkt auch weiter unten

2025-10-29T23:12:05+01:00

veröffentlich im Berliner TAGESSPIEGEL vom 18.10.2025

Wenn in Berlin bildungspolitische Krisen eskalieren, sind es meist die Lehrkräfte, Schulleitungen oder am Ende die zuständige Senatorin, die am Pranger stehen. Doch endlich rückt dank des Tagesspiegels auch einmal die Ebene in den Fokus, die bisher weitgehend unangetastet blieb: die Schulaufsicht. Der „Fall Thietz“ zeigt exemplarisch, wie sich Intransparenz und Selbstherrlichkeit hinter einem bürokratischen Schleier verschanzen. (mehr …)

Der Fisch stinkt auch weiter unten2025-10-29T23:12:05+01:00

Wiederholtes Fehlverhalten …

2025-07-23T07:32:38+02:00

veröffentlicht in BERLINER MORGENPOST am 25.6.2025

Wiederholtes Systemversagen in der Bildungsverwaltung – Wer übernimmt Verantwortung?

Wenn es in der Berliner Bildungspolitik kracht, geraten reflexartig Lehrkräfte, Schulleitungen und die verantwortliche Senatorin ins Kreuzfeuer. Doch ein zentraler Akteur bleibt dabei regelmäßig unter dem Radar: die Schulaufsicht. (mehr …)

Wiederholtes Fehlverhalten …2025-07-23T07:32:38+02:00

Ein aufregendes Buch!

2025-01-31T17:01:36+01:00

von Prof. Ralf Stabel, geb. 1965, Theaterwissenschaftler und Tanzhistoriker, seit 2007 Leiter der Staatlichen Schule für Ballett und Artistik Berlin

Über dieses Buch könnte ich ein Buch schreiben. So an- und aufregend ist es. Der Autor hat ein Kompendium vorgelegt, dass sowohl den Ist-Zustand der Berliner Eliteschulen des Sports als auch den Weg dahin nachvollziehbar darstellt. Aber er zeigt auch Perspektiven auf. Viele Aussagen sind mit anschaulichen Diagrammen gekoppelt. (mehr …)

Ein aufregendes Buch!2025-01-31T17:01:36+01:00

Schluss mit Schönschreiben!

2024-12-01T12:26:27+01:00

Nach den Olympischen Spielen von Paris gehören die Fakten ungeschminkt auf den Tisch

 

Beim Schönschreiben in der Grundschule kam es früher darauf an, die Buchstaben fein säuberlich nebeneinander anzuordnen, um dem Ganzen ein ansehnliches Äußeres zu geben. Was die Berichterstattung über die Pariser Spiele in der Presse angeht scheint hier das gleiche Ziel verfolgt zu werden: Kleine Kritik im Einzelfall, aber dann viel Lobhudelei für das Ganze. Wer etwa die Fernsehreporter im Leichtathletikstadion erlebte und dabei parallel das mäßige Abschneiden der deutschen Sportlerinnen und Sportler dort konstatierte, fühlte sich in eine andere Welt versetzt. Um es schon einmal klar zu sagen: Das Abschneiden der deutschen Olympioniken in Paris 2024 ist das schlechteste nach der Vereinigung Deutschlands, es braucht eine grundlegende Veränderung. (mehr …)

Schluss mit Schönschreiben!2024-12-01T12:26:27+01:00

Ballettschule: Die Frage der politischen Verantwortung

2024-04-28T19:08:16+02:00

veröffentlicht in der BERLINER ZEITUNG Nr. 93 vom 22.04.2024

„Eine Bankrotterklärung. Denunziationen, negative Presse, falsche Politik: 2020 wurde das Renommee der Staatlichen Ballettschule ramponiert. Jetzt sagte die Schulleiterin den einzigen Auftritt in diesem Jahr ab“
von Birgit Walter am 9.4.2024

Die „Never-Ending-Story Ballettschule“ kennt offenbar viele Betroffene, Schuldige, Verkannte, Unterdrückte und Unterdrücker. (mehr …)

Ballettschule: Die Frage der politischen Verantwortung2024-04-28T19:08:16+02:00

Mein neues Buch ist erschienen

2024-03-31T19:35:20+02:00

Die Eliteschulen des Sports in Deutschland gelten als Institutionen, in denen konzentriert trainiert und gelernt wird. Ein Blick hinter die Kulissen jedoch zeigt, wie Anspruch und Wirklichkeit vielfach auseinanderklaffen. Immer wieder muss zwischen der Laufbahn als Hochleistungssportler und einer angemessenen Schulbildung gerungen werden.

„Unattraktiv, ineffizient und zu teuer!“ Auch diese Einschätzung hört man allseits, wenn das Gespräch auf die Eliteschulen des Sports kommt. (mehr …)

Mein neues Buch ist erschienen2024-03-31T19:35:20+02:00

Ein toller Sport wird pervertiert

2024-04-28T18:38:14+02:00
in großen Teilen veröffentlicht in tagesspiegel.online vom 24.8.2023
Eine Abrechung mit der Parallelwelt Profifußball – Der Fußball ist zum reinen Geschäft verkommen. Und das hat inzwischen auch Einfluss auf die Basis. Auch dort dreht sich fast alles nur noch ums Geld.

Die neue Bundesligasaison hat gerade begonnen und – um es gleich vorweg zu gestehen: Ich verfolge immer noch das Fußballgeschehen, sitze samstags ab 15.30 Uhr vor dem Info-Radio, schaue ab 18 Uhr Sportschau, kann mich an schönen Toren richtig erfreuen und nehme mit Genugtuung zur Kenntnis, wie sich Menschen beim und mit dem Fußball wiederfinden und identifizieren, dort ihre „Heimat“ und sozialen Ausgleich finden und meinetwegen auch – einigermaßen gesittet – ihren Emotionen freien Lauf lassen. Die Spiele der Frauenweltmeisterschaft waren, bei aller Tragik für das deutsche Team, mit Freude zu verfolgen. (mehr …)

Ein toller Sport wird pervertiert2024-04-28T18:38:14+02:00

Vorbildlicher Journalismus sieht anders aus

2022-08-22T22:53:41+02:00

veröffentlicht in BERLINER MORGENPOST vom 22.08.2022

In Sachen rbb ist neben den Verfehlungen der Intendanz auch von journalistischer Integrität und unvoreingenommener Aufklärungsarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Rede. Ein Rechercheteam aus dem eigenen Haus soll „aufdecken“ – da darf doch befürchtet werde, dass der Bock zum Gärtner gemacht wird! Im Übrigen wird auf die überragende Arbeit des rbb-Personals verwiesen. Das kann leider nicht immer bestätigt werden: In den Einschaltquoten rangiert der rbb ganz weit unten. Im Vorabendprogramm langweilt man uns seit einiger Zeit mit einer langatmig ausgelegten Talksendung, in der sich der rbb-Nachwuchs versuchen darf. Der Unterhaltungswert bleibt unterklassig. Als Ergebnis mangelhafter Recherche, oder vielleicht sogar auf Druck der von der Politik beeinflussten Redaktionsspitze, hat man beispielsweise die Leiter der Staatlichen Ballettschule persönlich und dienstlich unwiderruflich beschädigt! Es war der rbb, der diese unsägliche Berichterstattung losgetreten und sich damit zum Sprachrohr der SPD-Bildungsverwaltung gemacht hat. Alle juristischen Instanzen haben die Protagonisten Stabel und Seyffert inzwischen frei gesprochen – diese Tatsache war übrigens der Abendschau ganze zwei Zeilen Meldung wert. So viel zum vorbildlichen Journalismus!

Vorbildlicher Journalismus sieht anders aus2022-08-22T22:53:41+02:00

Schulsenatorin Busse hatte nie eine Chance

2022-05-29T12:14:30+02:00

veröffentlicht in DER TAGESSPIEGEL vom 29. Mai 2022

Wohlwollende RGR-Wählerinnen und Wähler warben um Geduld mit einer „Neuen“, Skeptiker gaben ihr maximal ein halbes Jahr: Schulsenatorin Busse ist nun schon viel früher im politischen Abseits. Peinliche Auftritte vor der Presse, unklare Pandemieentscheidungen, Kürzung von Eigenmitteln der Schulen und jetzt eine dilettantisch vorbereitete Lehrerverbeamtung. Frau Busse schließt nahtlos an ihre heillos überforderte Vorgängerin an. All das wäre wohl nicht passiert, wenn sie eine verlässliche und wohlwollende Verwaltung hinter sich versammelt hätte. Aber außer Frau Giffey, die ja selbst wegen ihrer Betrugsaffäre in Sachen Dissertation Unglaubwürdigkeit ausstrahlt, scheint in dieser Mammutbehörde niemand hinter der Senatorin zu stehen. Schließlich wurden ihre zwei Staatssekretäre ja auch nicht von ihr ausgewählt, ein politisches Unding! Auch was Frau Busse dann dazu bewogen hat, noch kurzfristig der SPD beizutreten, bleibt im Trüben des Genossentums verborgen. Bei etwas mehr Selbstvertrauen wäre es auch parteilos gegangen, wie es der integre Wirtschaftsenator Schwarz vorgemacht hat.

Schulsenatorin Busse hatte nie eine Chance2022-05-29T12:14:30+02:00
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