Den Sportschulen fehlt Attraktivität

2020-10-09T12:55:12+02:00

BERLINER ZEITUNG vom 05.10.2020

Im Schulbildungs-Ranking der Bundesländer belegte Berlin 2019 den unrühmlichen letzten Platz. Nach neun Jahren, in denen das Bildungsressort von der SPD-Senatorin Sandra Scheeres geleitet wird, sind selbst die drei staatlich besonders geförderten Eliteschulen des Sports nicht mehr erfolgreich. Seit Jahresbeginn ist die Verwaltung dabei, auch noch den Ruf des letzten Leuchtturms zu zerstören, den der Staatlichen Ballettschule. Die genoss bisher internationales Renommee, war zudem gerade wieder bestes berufliches Gymnasium Berlins. Indessen wird öffentlich gefragt, ob es diese Schule überhaupt braucht. Ein Gespräch mit Rüdiger Barney, der lange die Poelchau-Sportschule leitete, über Eliteförderung an Berliner Schulen.

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Den Sportschulen fehlt Attraktivität2020-10-09T12:55:12+02:00

Adresse: Berlin-Absurdistan

2020-09-07T01:01:14+02:00

veröffentlicht in der BERLINER MORGENPOST vom 06.09.2020

Da feiert es die Bildungsverwaltung nach einem desaströsen Auftritt vor dem Arbeitsgericht als ihren Erfolg, dass der suspendierte Schulleiter der Staatlichen Ballettschule, den sie selbst – offenbar widerrechtlich – in sein Amt eingesetzt hat, nun nicht mehr an seinen alten Arbeitsplatz zurück darf. Das war’s wohl hoffentlich für das Duo Stoffers/Scheeres, der Berliner Schule wäre es zu wünschen. Ich befürchte allerdings, dass man sich noch bis zu den anstehenden Wahlen durchhangeln wird.

Adresse: Berlin-Absurdistan2020-09-07T01:01:14+02:00

Causa Scheeres

2020-05-05T14:20:59+02:00

Da das Kindeswohl an unseren Schulen immer Priorität haben muss, ist die Befassung mit den Vorwürfen an der Staatlichen Schule für Ballett und Artistik notwendig und geboten. Es ist aber auch notwendig und geboten, dass den angeschuldigten Personen Gerechtigkeit und Fürsorge widerfährt.
Hier gibt es mindestens drei Kardinalfehler in der SPD-geführten Bildungsverwaltung, die eine Causa Scheeres begründen:

  1. Mit der Neuausschreibung der Schulleiterstelle vor wenigen Wochen initiierte Frau Scheeres eine De-Facto-Vorverurteilung des vorläufig freigestellten Schulleiters Stabel.
  2. Die Zusammensetzung der sog. Expertenkommission sollte sich als Fehlgriff erweisen! Ohne evidenzbasierte Daten, vor allem auch ohne Anhörung der Angeschuldigten wurde der Öffentlichkeit ein Zwischenbericht zur Kenntnis gebracht, der ein verändertes Schlussergebnis ohne Gesichtsverlust der Kommission gar nicht mehr zulässt. Auch dass dieser Bericht vor der öffentlichen Bekanntgabe bereits in einer Berliner Tageszeitung ausführlich erläutert wurde spricht nicht gerade für die Integrität und Unabhängigkeit der bestellten Experten.
  3. Die Ein- und Ausschulungspraxis an den Berliner Eliteschulen gibt – wie auch hier – immerwieder und seit langem Anlass zu Unmut bei allen Beteiligten, vielfach wird sie mit den Verfahren der Kinder- und Jugendsportschulen der DDR  verglichen. Mit viel Mühe  konnten wir vonseiten der Eliteschulen des Sports erreichen, dass diese Thematik in die  Koalitionsvereinbarung von 2RG aufgenommen wurde. Dazu sollte eine neue Konzeption erarbeitet werden. Darauf wartet man bis heute!

Das Agieren der Bildungsverwaltung erscheint unter den beschriebenen Aspekten kritikwürdig und lässt einmal mehr die Frage zu, ob die Spitze überhaupt in der Lage ist, mit dieser Problematik adäquat umzugehen. Auch die ansonsten oft überforderte Senatorin Scheeres sollte über ihr Verbleiben nachdenken, es gibt mehr denn je eine Causa Scheeres.

Causa Scheeres2020-05-05T14:20:59+02:00

Zur Beurlaubung des Schulleiters der Staatlichen Schule für Ballett und Artistik wegen anonym vorgebrachter Kritik an seinem Leitungsstil.

2020-04-25T23:04:08+02:00

Das Krisenmanagement der SPD-geführten Bildungsverwaltung befindet sich wahrlich in einem erbärmlichen Zustand. Zögern, planlos handeln und überstürzt entscheiden bestimmen deren Aktivitäten. Als langjähriger Schulleiter einer Berliner Eliteschule des Sports ist mir geläufig, mit welcher Sensibilität Spitzensportler – zu denen ich auch die Ballettschüler*innen zähle – gefordert, aber auch gepflegt werden müssen. In dieser Hinsicht habe ich Herrn Stabel als stets umsichtig und fürsorglich erlebt. Seine Beurlaubung zum eigenen Schutz und die Berufung einer unanhängigen Untersuchungskommission zur Erhellung der Situation erschien zunächst nachvollziehbar. Wie man aber, ohne das Ergebnis der Untersuchungen abzuwarten resp. zu kommunizieren, die Schulleiterstelle neu ausschreiben kann, bleibt unverständlich. Das ist nicht nur ein derber Affront gegen die von Herrn Brunswicker geleitete Gruppe sondern auch ein von mangelnder Fürsorge getragenes Verhalten der Schulaufsichtsbeamten. Haben diese doch das Auftreten der Schülerinnen und Schüler zu besonderen Anlässen in ihrem Dienstgeschehen immer gern in Anspruch genommen. Ich erinnere noch gut, wie Frau Scheeres anlässlich der Verabschiedung eines langjährigen und ihr wohlgesonnen Abteilungsleiters mit großer Freude die Dienste und das Arbeiten dieser Schule gewürdigt hat. Wir erleben hier ein weiteres Beispiel für eine desolate Verwaltung mit einer überforderten Senatorin an der Spitze.

Zur Beurlaubung des Schulleiters der Staatlichen Schule für Ballett und Artistik wegen anonym vorgebrachter Kritik an seinem Leitungsstil.2020-04-25T23:04:08+02:00

Schulleiter wehrt euch!

2020-04-19T13:00:23+02:00

Mag man das Festhalten an den Abiturprüfungen aus übergeordneten Gesichtspunkten noch nachvollziehen, bleibt das Beharren der SPD-geführten Bildungsverwaltung an den Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss völlig unverständlich. An den Gymnasien ist diese Prüfung sowieso unnötig. Aber auch an den Sekundarschulen sollten die Schüler*innen mit entsprechenden Vorleistungen ohne weitere Prüfung in die Gymnasiale Oberstufe übergehen können. Verbleiben die Schulabgänger, für  die sicher eine unter den momentanen Umständen akzeptable Lösung gefunden werden kann. Das könnten zum Beispiel schulinterne Prüfungen nach der Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs sein. Stattdessen besteht die mal wieder überforderte Schulsenatorin mit ihrer Entourage starr auf das Abhalten der Prüfungen. Ich halte das für unverantwortlich und geradezu fahrlässig! Die Schulleiterinnen und Schulleiter der Berliner Schule fordere ich auf, sich hier nicht die Verantwortung zuschieben zu lassen und statt dessen von ihrem Remonstrationsrecht Gebrauch zu machen. Wann denn sonst sollte ein solcher Schritt erfolgen? Es geht um die Gesundheit der ihnen anvertrauten jungen Menschen! Ich fürchte, dass nur eine solche Aktion die Entscheidungsträger in der Bildungsverwaltung  noch von Ihrem Vorhaben abhalten kann. Im Übrigen  befänden sie sich damit im Einklang mit den gewählten Gremien von Eltern, Schülern und Lehrern und das ist gut so – Solidarität hilft besonders in diesen Zeiten.

Schulleiter wehrt euch!2020-04-19T13:00:23+02:00

Hertha-Management – Teil des Problems!

2020-02-13T10:07:18+01:00

Da staunte die sportinteressierte Öffentlichkeit nicht schlecht, als Jürgen Klinsmann mit einem Riesenbrimborium Ende des vergangenen Jahres die Trainingsverantwortung bei Hertha BSC übernahm  – viele Personen, viel Geld, viele Erwartungen! Sehr bald machte sich wegen dürftiger Spielergebnisse, unzufriedener Stammspieler und einem zaudernden Management Ernüchterung breit. Wo war denn zum Beispiel der eigens als Verbindungsperson zum Spielerstamm engagierte Arne Friedrich, bevor bewährte Spieler aus Frust den Weg in die Medien wählten? Es darf bezweifelt werden, dass die Verantwortlichen um Michael Preetz mit seiner Entourage die jetzt anstehenden Probleme lösen können – eher ist zu vermuten, dass sie ein Teil des Problems von Hertha BSC darstellen. Dem Verein sei wieder mehr Bodenständigkeit und durchaus auch mal ein wenig Demut anempfohlen. Statt ständigem Drängen auf ein neues Stadion attraktiven Fußball spielen! Übrigens: Die Krönung der Peinlichkeit darf der Berliner Senat mit Jürgen Klinsmann als Werbefigur für die IAA für sich verbuchen.

Hertha-Management – Teil des Problems!2020-02-13T10:07:18+01:00

Einfach mal rechnen …

2019-10-25T09:47:52+02:00

veröffentlicht in der BERLINER MORGENPOST am 23.10.2019

Die Argumente für die bekannte, zeitlich entzerrte Ferienregelung sind gut nachvollziehbar und haben sich historisch bewährt. Stark verkürzte zweite Schulhalbjahre, der Hauptkritikpunkt, ergeben sich aber doch nur dann, wenn der Schulhalbjahreswechsel für alle deutschen Schüler mit dem 1. Februar festgelegt wird. Die Lösung liegt auf der Hand: Man teile die Schulwochen durch zwei und rechne vom Ferienende zurück. Es ist doch nicht in Stein gemeißelt, dass das Halbjahr überall im Lande und immer am 31. Januar enden muss. Dann gibt es vielleicht einmal zu Weihnachten Mittelzeugnisse…

Einfach mal rechnen …2019-10-25T09:47:52+02:00

Es reicht, Frau Scheeres!

2019-08-22T14:18:33+02:00

veröffentlicht in der BERLINER MORGENPOST am 21. August 2019

Nun auch noch eine Zahlenlotterie mit Schülerplätzen! Eines kann man Frau Scheeres allerdings nicht vorwerfen – mangelndes Durchhaltevermögen. Mit ihrer stoischen Gelassenheit sitzt sie alle Krisen aus und bemüht sich seit Jahren um eine Verbesserung der Berliner Bildungslandschaft. Allerdings bleiben zählbare Erfolge aus. Die Entlassung des dogmatisch agierenden Staatssekretärs Rackles war längst überfällig. Durch die Besetzung des Postens mit einer engen Vertrauten vergab Frau Scheeres allerdings die Chance, schulische Sachkompetenz in die Bildungsverwaltung zu holen. Mit der peinlichen Schulplatzaffäre ist deren Start kräftig misslungen. Sicherlich lohnte auch der Blick in die operative Verwaltung, auf Schulaufsichtsbeamte und weitere Mitabeiter des höheren Dienstes. Jeder Eingeweihte weiß, wie eine widerwillige Verwaltungsebene jeden Senator „ausbremsen“ kann! Es muss doch auch mal öffentlich die Frage gestellt werden, wer zum Beispiel die Berliner Schulräte beurteilt und welche Konsequenzen daraus ggf. gezogen werden.

Gleichwohl: Als politisch Verantwortliche sollte Frau Scheeres zurücktreten.
Charismatisch agierende Personen, wie die unvergessene Schulsenatorin  Laurien sind ja leider nicht in Sicht. Aber eine kompetentere, unverbraucht und visionär agierende Person wird sich doch wohl finden lassen – gern wieder eine Frau – muss ja nicht Genossin sein!

Dr. Rüdiger Barney, langjähriger Schulleiter einer Oberschule
Berlin-Hermsdorf

Es reicht, Frau Scheeres!2019-08-22T14:18:33+02:00

Rackles in seiner Analyse daneben …

2019-07-02T21:22:27+02:00

Unter dem Titel „Ein institutioneller Infarkt an der Berliner Schule veröffentlichte die BERLINER ZEITUNG am 19.6.2019 einen Gastbeitrag des geschassten Berliner Bildungsstaatssekretärs Mark Rackles (SPD). Hier meine Anmerkungen  dazu!

Jedem Besiegten fällt es schwer, den Grund seiner Niederlage an der einzig richtigen Stelle, nämlich in sich selbst zu suchen!“ gab schon Theodor Fontane im 19. Jahrhundert zu bedenken. Welch aktuelle Bedeutung dieser Aphorismus entwickelt, macht die aktuelle Bewertung der misslichen Berliner Schulsituation durch den entlassenen Bildungsstaatssekretär und SPD-Genossen Mark Rackles deutlich. Den in seiner Analyse herausgearbeiteten Essentials ist nicht grundsätzlich zu widersprechen, wenngleich sie in ihrer Ausführung partiell überzogen, falsch gewichtet und unvollständig erscheinen. Beispiel: Medien.

Als ehemaliger Schulleiter war auch ich nicht immer amused, wenn Pressevertreter meine Entscheidungen kritisierten. Auch mir bereitete die überzogene Nutzung der digitalen Gerätschaften vielfach Sorge und wir waren als Pädagogen aufgerufen, diesem neuen Trend mit Augenmaß zu begegnen. Die Medien jedoch zu den Hauptschuldigen der Berliner Bildungsmisere hochzustilisieren stellt die Dinge auf den Kopf. Ohne das bildungspolitische Engagement der Berliner Journalisten würden die endlosen Versäumnisse dieser Bildungsverwaltung nicht publik und könnten Veränderungen nicht in die Wege geleitet werden.

Ja, natürlich kann – wie Rackles moniert – eine manchmal fatale Empörungskultur beobachtet werden und zunehmende Aggressivität an den Schulen hat auch sicher etwas mit Vereinzelung und mangelnder sozialer Identifikation zu tun. Wenn er allerdings einen zeitlichen Reaktionsdruck bei der Behandlung von Problemsituationen beklagt und als Ursache von Fehlentscheidungen identifiziert, führt das ins Leere! Es kommt nicht darauf an, dass eine „ferne“ Behörde schnell – vielleicht sogar überstürzt – reagiert. In Konfliktsituationen ist es entscheidend, dass die einzelne Schule authentisch handelt und dabei schulaufsichtliche Rückendeckung erfährt. Das leisten starke und selbstbewusste Kollegien und Schulleiter sehr gut, wenn man sie denn lässt.

An dieser Stelle möchte ich wir den Rackles-Thesen ein weitere nicht nur hinzufügen, sondern eindeutig voranstellen: Die in den vergangenen Jahren zunehmende Tendenz zur Bevormundung der Schule, die auch durch die Absetzung von missliebigen Schulleitern und der Installierung von „linientreuen“ Schulleitern zum Ausdruck kam, hat die so stark postulierte Eigenständigkeit der Einzelschule inzwischen ad absurdum geführt. Hier seien nur die Beispiele Poelchau-, Bergius-, Eckschule genannt – die Liste ließe sich fortsetzen. Offenbar waren Herrn Rackles bei der Besetzung von Schulleiterstellen verwaltungsaffines Verhalten, mit weniger Polemik könnte man auch von Loyalität sprechen, gern auch das Sozi-Parteibuch, wichtiger als Zivilcourage und eigenständiges Verantwortungsbewusstsein. Überhaupt muss festgestellt werden, dass Herr Rackles in seiner Analyse dem Wirken des Lehrpersonals keine Bedeutung beigemessen hat. Das halte ich für einen elementaren und fatalen Fehler, der – das sei mir als alten Schulmeister erlaubt – in jeder Klausur zu einer erheblichen Abwertung geführt hätte. Die von der Senatorin Scheeres und der SPD, aber auch von Herr Rackles entscheidend mitverantwortete Berliner Bildungspolitik der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass die Lehrerschaft in weiten Teilen frustriert und ausgelaugt ihren Aufgaben nachgeht: Verbürokratisierung, unselige Testhysterie, Schulformdebatten, wenig valide Schulinspektionen, schlecht geplante Inklusionsbemühungen, fehlende und nicht ausgebildete Lehrer, Nichtverbeamtung von Lehrern, schlechte Schülerleistungen, marode Gebäude, peinliche Digitalisierungsaktivitäten….. Für zusätzliches Engagement und Innovationfreudigkeit der Lehrerschaft ist wenig übriggeblieben! All das verantwortet Herr Rackles in hohem Maße, ein entsprechendes Bekenntnis blieb aus.

Ein Mitte Januar 2019 vorgestelltes Paket von Maßnahmen, u.a. eine finanzielle Besserstellung von Grundschullehrern und eine Aufstockung des Deutsch- und Mathematikunterrichts, zielt in die richtige Richtung. Aber auch hier: Gut gedacht, schlecht gemacht.

Im Übrigen fehlt jegliche Strategie zum nachvollziehbaren Wunsch nach gleichmäßiger Verteilung ausgebildeter Lehrer an die Einzelschulen. Solange sich Lehrer ihre zukünftige Schule quasi aussuchen können ändert sich daran nichts. Einen Ausweg kann es hier nur geben, wenn sich „vermeintlich gute Schulen“ und „vermeintlich schlechte Schulen“ durch gezielte Steuerung der Schülerströme in ihrer Attraktivität annähern. Da hätte Herr Rackles den politischen Mut zur Initiative aufbringen können, das freie Elternwahlrecht partiell einzuschränken.

Der ehemalige Staatssekretär macht in seiner Analyse auch nicht deutlich, dass all das nur mit engagierten und leistungsfähigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Bildungsverwaltung umgesetzt werden kann. Deshalb ist die von vielen Bildungsexperten geforderte transparente Beurteilung der dortigen Schulaufsichts- und Schulinspektionsbeamten längst überfällig. Das wusste Herr Rackles in seiner Amtszeit zu verhindern.

Der „institutionelle Infarkt der Berliner Schule“ ist also keineswegs – wie von Herrn Rackles gefordert – durch den Aufbau neuer Institutionen in der Bildungsverwaltung, durch einen verschärften Pressekodex oder durch eine kontrollierte Elternkommunikation zu vermeiden. Vielmehr, und da ist Herrn Rackles beizupflichten, kann die Rückbesinnung auf klassische Bildungsideale, verbunden mit einer wertschätzenden Behandlung der am Schulleben Beteiligten wieder zu einer lebendigen und innovativen Berliner Schule führen. Der neuen Staatssekretärin und Herrn Rackles sei ein Zitat des Schweizer Literaten Kurt Haberstich (*1948) mit auf den Weg geben: „Wer seine Taten hin und wieder in frage stellt, wird keine schlechten Resultate erzielen.“

Rackles in seiner Analyse daneben …2019-07-02T21:22:27+02:00

Nachhaken an den Sportschulen!

2019-05-28T22:16:33+02:00

Gedanken zum Artikel „Schulplätze für Siebtklässler“ von Martin Klesmann, veröffentlicht in der BERLINER ZEITUNG  vom 25. Mai 2019.

Im Rahmen der Versorgung Kōpenicker Siebtklässler zum neuen Schuljahr stellt sich einmal mehr die Frage nach der Schulplatz-Belegung der drei Berliner Eliteschulen des Sports. Schon seit Jahren werden an diesen Spezialschulen weniger Siebtklässler eingeschult als vom Ansatz vorgesehen. Die Mittel werden ungekürzt bewilligt, die Schülerzahlen nicht erreicht. Politik und Verwaltung decken diesen Sachverhalt. Skandalös finde ich es, dass sich diese Schulen in der gegenwärtigen Situation weigern, zusätzliche Schüler aufzunehmen. Organisatorische Gründe erscheinen vorgeschoben. Immerhin zeigte sich die Flatowschule mit der Aufnahme von Willkommensschülern in der Vergangenheit kooperationsbereit, während die Sportschule im Olympiapark das ablehnte. Offenbar ist der Einfluss der Granden des Berliner Leistungssports und des Vereins Hertha BSC auf die Bildungsverwaltung so groß, dass diese – auch mit neuer Staatssekretärin – blamabel einknickt. Es lohnt sich ein Nachhaken!

Nachhaken an den Sportschulen!2019-05-28T22:16:33+02:00